Autor intern 2-2020

Neuigkeiten aus der Schreibstube: CB6 ist fertig. Das Manuskript liegt dem Lektorat des Verlags bereits vor. Erscheinungstermin dürfte Frühjahr 2021 sein, aber Corona hat vieles durcheinandergebracht. Ich werde den genauen Veröffentlichungstermin an dieser Stelle bekannt geben, sobald er feststeht.
Auch in Band 6 meiner Krimiserie „Christine Bernard …“ ermittelt das Team um die Trierer Kommissarin im Südwesten Deutschlands. Diesmal im industriellen Umfeld. Es geht um Automatisierung, Hochtechnologie und prekäre Arbeitsverhältnisse in der modernen Produktion. Mehr will ich nicht verraten.

Den derzeit herrschenden Umständen habe ich mich natürlich auch anpassen müssen. Da ich das Tragen einer Maske als sehr unangenehm empfinde, übe ich mich in Abstand und Isolation. Ich habe alle öffentlichen Termine abgesagt und halte mich im Haus oder im Obstgarten auf. Bis auf wenige Minuten in der Woche für dringende Einkäufe ziehe ich mich komplett zurück, was ich ja ohnehin sehr gerne tue. Leute, die meine grundsätzliche Vorliebe für Hütten im Wald oder auf Inseln mit Zweifeln kommentierten, ein solch einsames Leben würde ich nicht aushalten, darf ich entgegenrufen: „Doch, klappt ausgezeichnet.“ Auch die Zweifler an meinen Thesen im „Handbuch zur Rettung der Welt“ sind verstummt. Katastrophe aus heiterem Himmel und ohne Vorwarnung geht eben doch. Auch wenn sich das niemand vorstellen kann oder mag. Und ohne Vorwarnung geschah es ja auch nicht. Die Wissenschaft warnt seit 50 Jahren vor den Folgen des negativen Einflusses des Menschen auf seine Umwelt. Ich finde, wir sind mit dem Corona-Virus noch glimpflich davon gekommen. Ein Warnschuss weit voraus vor den Bug des Bootes, in dem wir alle sitzen. Ein heftiges Klimaereignis hingegen wäre gleich ein Treffer. Doch das will wieder keiner wissen oder er glaubt zu wissen, dass er es besser weiß. In Sibirien brennen die Wälder, der Permafrostboden taut großflächig und entlässt Methan in unvorstellbarem Ausmaß und es herrschen dort Tagestemperaturen von 38 Grad. Doch eine Verknüpfung der Ereignisse rund um Corona und dem Fehlverhalten des Menschen gelingt den meisten nicht. Seltsam.

Wir haben zwar erst Sommer, aber ich denke bereits an meine Hauptschreibzeit in Herbst und Winter. In meinem letzten „Autor intern“ hatte ich ja schon mehrere Buchprojekte erwähnt, deren Ausarbeitung noch ansteht. Daran arbeite ich in den kommenden Wochen und Monaten. Wenn ich dann im Frühjahr das Haus wieder verlasse, sollte Corona Geschichte sein. Das wäre schön. So viel zu meinen Wünschen. Falls nicht, ich habe noch eine Menge Manuskriptentwürfe liegen und der Obstgarten braucht einen neuen Zaun. Arbeit geht nie aus. Davon ist immer genug da.

Bleibt gesund. Wir lesen uns …

10 Jahre Autor

2010 – 2020. Licht und Schatten. Eine Zwischenbilanz: Vor 10 Jahren reichte ich das erste Mal eines meiner Manuskripte bei einem Verlag ein. Der Startschuss für die kommerzielle Nutzung meiner Arbeit als Geschichtenschreiber. Seither sind 17 Bücher bei mehreren Verlagen erschienen.
Die meisten meiner Manuskriptentwürfe habe ich bisher nicht veröffentlicht, mit über 100 sind es so viele, dass die mir noch zur Verfügung stehende Lebenszeit zur Fertigstellung nicht mehr ausreichen wird.
Im Laufe meiner Arbeit als Schriftsteller gewann ich Erkenntnisse, die ich niemandem vorenthalten möchte:
1. Rein wirtschaftlich betrachtet ist Schreiben Unsinn.
2. Verlage wollen meistens das was du gerade nicht hast.
3. Ignoriere die Punkte 1+2 und mach dein Ding. Denn …
4. … dann bereitet Schreiben Freude und trägt zum Wohlbefinden und zur Zufriedenheit bei.
5. Menschen, die was mit Büchern zu tun haben, sind (überwiegend) nette Leute.

2010

Meine erste Veröffentlichung. (Buch 1 von 17)

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Autor intern 1-2020

Neuigkeiten aus der Schreibstube: Der neue “Christine Bernard” ist da. Titel: “Das Mädchen aus einer anderen Welt“. Ab sofort ist der 5. Band meiner Krimiserie als E-Book und Taschenbuch im deutschen Buchhandel erhältlich.
Ob ich alle geplanten Lesungen halten können werde, kann ich im Moment noch nicht abschätzen. Sollte ein bundesweites Versammlungsverbot und und eine Ausgangssperre verhängt werden, müssen wir neu planen. Ich stehe mit den Veranstaltern in ständigem Kontakt.
Besonders schade und hart für die Veranstalter wäre eine Absage der ersten “Buchmesse Saar” im Juni. Mein Verlag wäre dort mit einem Stand vertreten und ich würde wohl auch gerne dort lesen. “Autor intern 1-2020” weiterlesen

Autor intern 3-2019

Neuigkeiten aus der Schreibstube: Derzeit läuft die Veröffentlichung meines ersten Sachbuchs. “Vom Schreiben und Lesen” lautet der Titel. Bis Mitte Oktober sollten das Taschenbuch und das E-Book im Handel verfügbar sein. Ich berichte darin über meine Arbeit als Schriftsteller in den zurückliegenden Jahren und gebe Beispiele und Tipps für angehende Autorinnen und Autoren. Ich hatte dieses Buch-Projekt vorgezogen, weil der fünfte “Christine Bernard” erst im Frühjahr 2020 erscheint. Dafür findet im Moment das Lektorat statt. Covervorschläge habe ich noch keine vorgelegt bekommen, ich bin aber gespannt, was die Grafik-Designer des Acabus-Verlags sich diesmal haben einfallen lassen. “Autor intern 3-2019” weiterlesen

Autor intern 11-2018

Neuigkeiten aus der Schreibstube: Das Jahr neigt sich dem Ende zu und ich habe lediglich zwei News-Artikel in dieser Rubrik geschrieben. Der Grund ist, dass ich alle meine (Schreib-) Kraft in neue Manuskripte gesteckt habe und ich ja auch noch Marketing machen muss, der ungeliebte Zeitfresser, von dem eigentlich niemand so recht weiß, was man wie wann und wo tun sollte. Also macht man überall irgendwas und hofft, dass es nicht umsonst war. “Autor intern 11-2018” weiterlesen